Olympia bleibt in der Heimat
(oma) – Vorstand Dieter Seidler (s. Foto) hat Pressevertreter zu einem Gespräch eingeladen. Er wollte über den aktuellen Stand in Sachen Standort der Olympia berichten. Die Schwäbische Zeitung war durch Thomas Werz, den Leiter der Lokalredaktion Laupheim vertreten. Außerdem war Reiner Schick, Initiator des Projekts CarlL für Lokaljournalismus anwesend, sowie Thomas Haag von der Social Media Plattform „Laupheimer Leben“ und Otto Marx vom Olympia Express.
Die aktuelle Lage ist bekannt. Der Trainingsbetrieb findet auf dem Olympiagelände und auf dem Kunstrasen am Grasigen Weg statt, Spiele im Winter ausschließlich am Grasigen Weg. Da fehlt das Zusammengehörigkeitsgefühl. In der letzten Ausschusssitzung haben die Anwesenden einstimmig beschlossen, an der Hasenstraße zu bleiben. Warum? Das ist die Heimat des FV Olympia Laupheim und ein Gesamtpaket mit Rasen- und Kunstrasenplätzen, Vereinsheim, Umkleidekabinen etc. am Grasigen Weg ist auf Jahre hinaus weder für die Stadt noch für die Olympia finanzierbar.
Die zweieinhalb Rasenplätze reichen längst nicht mehr aus, um den Trainings- und Spielbetrieb für die Herrenmannschaft und alle Jugend-Altersklassen abdecken zu können. Der aktuelle Kunstrasenplatz muss saniert werden, ein zweiter ist dringend nötig.
Wie geht es weiter? Oberste Priorität hat die Sanierung des Hauptspielfelds an der Hasenstraße. Der holprige Platz hat ein Gefälle von ca. 125 cm von Südost nach Nordwest. Eine Be- und Entwässerungsanlage ist notwendig. Auch eine Flutlichtanlage wäre wünschenswert. Das Vereinsheim und die Umkleidekabinen haben auch schon mehr als 60 Jahre auf dem Buckel. Die Tribüne könnte mit Sitzschalen ausgestattet werden. Das Tribünendach müsste renoviert werden, man könnte hier ein PV-Anlage installieren. Der Trainingslatz auf dem Olympiagelände könnte zu einem Kunstrasenplatz werden, sodass möglichst alle Heimspiele der Aktiven und der Jugendmannschaften an der Hasenstraße ausgetragen werden könnten. Das würde auch das gewünschte Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.
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Aber, was ist machbar? Was ist realistisch? Mit welchen Zuschüssen kann der FV Olympia rechnen? Gibt es einen Zeitplan? Didi Seidler erklärte, dass es 10 % Zuschuss von der Stadt gibt, 30 % vom WLSB (Württembergischer Landessportbund) und im Idealfall 45 % vom Bund. In der Diskussion im Ausschuss wurde deutlich, dass das heutige Gelände einfach die Heimat der Olympia ist, die man ohne gute Alternative nicht aufgeben möchte. Didi ist sich aber auch bewusst, dass es sehr schwierig ist, den Zuschuss vom Bund zu bekommen. Der Vorstand ist sich sicher, dass die Vermarktung des Olympiageländes für Wohnungen bei weitem nicht ausreichen würde, um die geplanten Maßnahmen am Grasigen Weg zu finanzieren. Nun wird man Schritt für Schritt vorgehen müssen. Didi Seidler hofft, dass in zwei Jahren erste Ergebnisse zu sehen sind. Etwas mehr hierzu im Olympia Express Nr. 15 zum Heimspiel gegen den SV Reinstetten. |
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