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Alt-Olympianer genießen traditionelle Adventsfeier

ALT OLYMPIANER | 15.12.2025

Besinnlich, humorvoll, mit viel Musik

(oma) – Die Abteilung Alt-Olympianer des FV Olympia Laupheim hat am 12.12.25 im Activ-Olympia-Restaurant ihren traditionellen Adventsabend gefeiert. Begonnen wurde mit dem Essen (Rindsrouladen, Spätzle, Kartoffel-Gratin, Salat), finanziert aus der Alt-Olympianer-Kasse. Djuri Fischer, Herbert Frießnegg und Stefan Mayer füllten großzügig die Teller der diszipliniert anstehenden Personen. Über 70 Personen, darunter auch Vorstand Dieter Seidler, waren zu diesem besonderen Abend gekommen. Einige mussten leider kurzfristig absagen. Abteilungsleiter Hermann Schick gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Sieben Alt-Olympianer sind im Lauf des vergangenen Jahres verstorben: Ewald Unterseher (84 J.), Paul Lewandowski (90 J.), Eugen Huchler (86 J.), Madlen Schönle (85 J.), Robert Liebmann (83 J.), Linde Gaiser (89 J.) und Georg Wilhelm (92 J.). Die monatlichen Stammtische waren gut besucht. Der Ausflug zu den Pfahlbauten nach Unteruhldingen und danach zum Restaurant Haldenhof, oberhalb des Bodensees gelegen, fand großen Zuspruch. Die Alt-Olympianer-Gymnastik gibt es nun schon seit zwanzig Jahren, geleitet von Angelika Fuchs-Riebl. Franz Münst übernimmt nach wie vor gern den Besuchsdienst bei kranken Mitgliedern und bei Geburtstagsjubilaren.

Wie letztes Jahr musizierten Anja Then-Cania und Gerhard „Jo“ Baur (beide B-Klarinette) zusammen mit Dr. Alex Keil (Fagott), dem Dirigenten des Musikvereins Stadtkapelle Laupheim. Nach dem musikalischen Auftakt mit „Joy to the World“ sangen die Anwesenden gemeinsam das Weihnachtslied „Fröhliche Weihnacht“. Das Musiker-Trio beeindruckte an diesem Adventsabend u.a. noch mit „Aber Heidschi bumbeidschi“, „We wish you a Merry Christmas“ und „Kling Glöckchen“. Franz Münst trug das Adventsgedicht „Die vier Kerzen“ vor. Zum Inhalt: Die erste Kerze „Frieden“ verlosch bald, weil die Menschen keinen Frieden halten. Die zweite Kerze „Glauben“ ging auch bald aus, weil die Menschen von Gott nichts wissen wollen. Die dritte Kerze „Liebe“ hat auch keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen sehen nur noch sich selbst. Schließlich kam ein Kind ins Zimmer und war traurig, weil die Kerzen nicht mehr brannten. Da meldete sich die vierte Kerze: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“ Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

Hermann Schick erfreute mit dem Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss. Kurz zum Inhalt: Vom gut versteckten Weihnachtsgebäck war das beste bald weg, von den Süßigkeiten am Weihnachtsbaum fehlte jede Spur. Alle Kinder sagten: „Ich habe nichts genommen, das war bestimmt die Weihnachtsmaus“. Die Mutter sprach: „Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden“ … Das Warten auf den Nikolaus wurde mit angeregten Gesprächen überbrückt, es ging an den meisten Tischen lustig zu. Schließlich hatte Sankt Nikolaus seinen Auftritt. Er hatte erwartungsgemäß Geschenke im Gepäck und brachte mit launigen, humorvollen Äußerungen das Publikum immer wieder zum Lachen. Er ging ironisch auf die geplanten Maßnahmen am Grasigen Weg ein und meinte: „Alles für die Katz“. In seinem goldenen Buch (s. Foto) hatte er vor allem zwei Personen notiert: Angelika Fuchs-Riebl, die die Alt-Olympianer-Gymnastik seit zwanzig(!) Jahren leitet und Konne Habdank, der dies seit vielen Jahren organisiert. Diese Verdienste würdigte der Nikolaus mal spaßig, mal ernst. Geschenke blieben nicht aus, u.a. je ein Olympia-T-Shirt für die beiden Geehrten.

Einen besonderen Dank sprach Hermann Schick an mehrere Alt-Olympianer für verdiente Mitarbeit in verschiedenen Bereichen, verbunden mit Geschenken wie Sekt, Wein, Pralinen, Weihnachtsstern. Hier wurde nochmal deutlich, was alles zum guten Gelingen der Adventsfeier nötig ist. Es muss zum Beispiel das Essen abgeholt und hergerichtet werden, auch für Auf- und Abbau (Tische etc.) braucht man mehrere Leute. Tischdekoration trägt zum sich Wohlfühlen bei, „Bretla“, von einigen Frauen liebevolle gebacken, und Lebkuchen ersetzen das Dessert. Das Jahr über gibt es Aufgaben wie zum Beispiel die Betreuung des Gefallenen-Ehrenmals im Stadion (Rupert Röhrl) oder Briefträgerdienste (Franz Fischbach). Günter Liebmann ist immer bereit, die Abteilung Alt-Olympianer zu unterstützen. Ein besonderer Dank gilt Franz Münst. Er ist, so Hermann Schick, unschlagbar in Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Genauigkeit und Olympia-Loyalität. Alle Anwesenden durften sich über je eine Flasche Rotwein freuen. Den Abschluss des Programms bildete traditionsgemäß die Hymne des FV Olympia Laupheim: „Blau und Weiß wie lieb ich dich … “, begleitet von den drei Musikanten. Danach war noch genügend Zeit, die Kameradschaft mit netten Gesprächen zu pflegen.

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