Besinnlich, humorvoll, mit Musik garniert
(oma) – Die Abteilung Alt-Olympianer des FV Olympia Laupheim hat im Activ-Olympia-Restaurant ihren traditionellen Adventsabend gefeiert, wiederum perfekt organisiert von Abteilungsleiter Hermann Schick und seinem Stellvertreter Franz Münst. Begonnen wurde mit dem Essen (Rindsrouladen, Spätzle, Kartoffel-Gratin, Salat) , finanziert aus der Alt-Olympianer-Kasse. Djuri Fischer, Herbert Frießnegg und Stefan Mayer füllten großzügig die Teller der in geordneter Schlange anstehenden Personen. Danach gab Hermann Schick einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Von vier Alt-Olympianern, die im Lauf des vergangenen Jahres verstorben sind, musste die Abteilung Abschied nehmen. Die monatlichen Stammtische waren gut besucht. Thomas Werz, Chef der Lokalredaktion Laupheim der Schwäbischen Zeitung stellte sich den kritischen Fragen der Alt-Olympianer, der Ausflug nach Memmingen und zum Bauernhaus-Museum Illerbeuren fand großen Anklang und auch der Besuch im neugestalteten Ausstellungsbereich des Museums zur Geschichte von Christen und Juden beeindruckte die Teilnehmer. Hermann Schick: „Ohne die Alt-Olympianer hätte es keine Feier zum 120-jährigen Vereinsjubiläum des FV Olympia Laupheim gegeben.“ Es wurde ein Blitzturnier mit den vier Fußballvereinen der Stadt, FV Olympia, Inter Laupheim, SV Baustetten und SV Sulmetingen organisiert. Darüber hinaus gab es ein Jugendturnier und ein Spiel der Olympia-A-Jugend gegen die A-Junioren des TSV 1860 München. Gerold Prüssing sorgte anlässlich des Vereinsjubiläums für einen Festwagen beim diesjährigen Kinder- und Heimatfest. Wie letztes Jahr musizierten Anja Then-Cania und Gerhard „Jo“ Baur (beide B-Klarinette) zusammen mit Dr. Alex Keil (Fagott), dem Dirigenten des Musikvereins Stadtkapelle Laupheim. Nach dem musikalischen Auftakt mit „Auf ihr Hirten“ sangen die Anwesenden gemeinsam das bekannte Weihnachtslied „O Tannenbaum“. Das Musiker-Trio beeindruckte an diesem Adventsabend u.a. mit „Santa Lucia“, „Mazurka“ (einem aus Polen stammender Tanz) und einer Polka. Franz Münst trug in bewährter Weise ein Adventsgedicht vor, in dem die Eile, die Unruhe, die oft in der Adventszeit herrscht, der Gelassenheit und dem sich Zeit nehmen gegenübergestellt wird.
Hermann Schick erfreute mit dem Gedicht „Der kleine Nimmersatt“ von Heinrich Seidel. Danach gab Robert Merk einige Anekdoten zum Besten und überraschte die Abteilung Alt-Olympianer mit einem Briefumschlag, der einen Geldbetrag für die Alt-Olympianer enthielt. Nachdem auch der neue Vorsitzende des FV Olympia, Didi Seidler eingetroffen war, hatte Sankt Nikolaus seinen Auftritt. Er schleppte einen Sack mit Geschenken in den Saal und brachte mit humorvollen Äußerungen das Publikum immer wieder zum Lachen. Er lobte den neuen Vorstand für sein Engagement für den FV Olympia (s. Foto). Das kam auch im Gedicht von Alt-Olympianer Günter Liebmann über den neuen Vorsitzenden zum Ausdruck. Er ging auf die lange Zeit ohne offiziellen Vorstand ein und drückte die Freude über den neuen „Kapitän“ aus, der das Olympiaschiff nun in seichtere Gewässer führen soll. Ein Zitat daraus: „Der Didi ist nun endlich da, hipp, hipp, hurra OLYMPIA.“ Dann beschenkte der Nikolaus vier besonders verdiente Leute: Olympia-Allrounder und stellvertretender Abteilungsleiter und Kassenwart Franz Münst, den Ehrenvorstand der Alt-Olympianer, Günter Liebmann, Konne Habdank, der u.a. die Alt-Olympianer-Gymnastik organisiert und Angelika Fuchs-Riebel, die seit vielen Jahren diese Gymnastik abwechslungsreich und seniorengerecht gestaltet. Auch für verdiente Mitarbeit in verschiedenen Bereichen verteilte die Abteilungsleitung Geschenke (Sekt, Wein, Pralinen, Weihnachtsstern) an 15 Personen. Hier wurde nochmal deutlich, was alles zum Gelingen der Adventsfeier nötig ist. Mehrere Alt-Olympianer und deren Frauen trugen dazu bei. Es muss für Auf- und Abbau (Tische etc.) gesorgt werden, Tischdekoration trägt zum sich Wohlfühlen bei, „Bretla“, von einigen Frauen liebevolle gebacken und Lebkuchen ersetzen das Dessert und die Essensausgabe erfolgt noch durch keinen Roboter. Das Jahr über gibt es Aufgaben wie zum Beispiel die Betreuung des Gefallenen-Ehrenmals im Stadion (Rupert Röhrl), Briefträgerdienste (Franz Fischbach) oder Krankenbesuche (Franz Münst). Alle Anwesenden durften sich über je eine Flasche Rotwein freuen, auf dem Etikett mit folgendem Spruch versehen: „Die Freude teilen“. Über 80 Personen hatten sich zu diesem Adventsabend angemeldet. Den Abschluss des Programms bildete traditionsgemäß die Hymne des FV Olympia Laupheim: „Blau und Weiß wie lieb ich dich … “, begleitet von den drei Musikanten.