Ausflug nach Memmingen und Illerzell
(gli) – Eine stattliche Gruppe von Altolympianer/innen reiste beim diesjährigen Jahresausflug ins nahe gelegene Allgäu. Organisiert und vorbereitet von Abteilungsleiter Hermann Schick und seinem Stellvertreter Franz Münst, der auch an diesem Tag die Reiseleitung übernommen hat. Zunächst wurde die kreisfreie Stadt Memmingen im Regierungsbezirk Schwaben angesteuert, die mit ihren 46.000 Einwohnern eine facettenreiche Geschichte einer Reichsstadt vorzuweisen hat. Diese wurde den Olympianern eindrucksvoll und spannend von zwei Stadtführerinnen in einer fast zweistündigen Führung vermittelt. Die Gruppe erlebte eine vielfältige, lebendige Stadt mit zahlreichen geschichtsträchtigen Gebäuden und einem autofreien Innenstadtbereich, der immer ein Besuch wert ist. Nach einer verdienten kulinarischen Mittagspause ging es nach Bayerisch Schwaben zum Bauernhofmuseum in Illerzell. In diesem ältesten Freilichtmuseum in Süddeutschland, das seit über 60 Jahren besteht, wird in mehr als 30 alten Bauernhäusern die Zeitgeschichte unserer Vorfahren und die ländliche Kulturgeschichte zwischen Allgäu und Ries gezeigt. Dies alles mit Themenausstellungen und verschiedenen Werkstätten wie Töpferei, Bürstenbinderei oder Schmiede. Ein interessanter Blick in die Vergangenheit und in das karge Leben der Landwirtschaft in früheren Zeiten wird damit gewährt. Einsetzender Regen sorgte für Unterbrechung des Rundgangs, den die Altolympianer zu einem abschließenden Besuch im urigen Museumscafé nutzten. Danach wurde die Heimfahrt nach einem erlebnisreichen Tag angetreten.